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Wie kann Dich ein Trainer auf ein neues Niveau bringen?

Veröffentlicht am 18.10.2018

Michael Kraus und Matti Köster beim gemeinsamen Training (Foto: Stephanie Hahne)Michael Kraus und Matti Köster beim gemeinsamen Training (Foto: Stephanie Hahne)

 

Nahezu alles, was ein Sportler 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr macht, hat einen positiven oder negativen Einfluss auf seine Leistung. Dabei kann der Körper nur bedingt zwischen physischem und psychischem Stress unterscheiden. Demnach kann die Regeneration nach dem Training verzögert werden, wenn viel geistige Arbeit verrichtet werden muss. Ein Coach, der seine Schützlinge individuell betreut, berücksichtigt das bei der Trainingsplanung. Er setzt die Einheiten zielgerichtet an, um so ein optimales Verhältnis zwischen Be- und Entlastung herzustellen.  

 

Darüber hinaus sollte ein Trainer immer der erste Ansprechpartner sein, wenn es um weitere Themenbereiche geht, die die Leistung beeinflussen können. Neben der Regeneration spielen auch Ernährung, Umfeld des Sportlers und das Material eine große Rolle. Jeder Athlet kann viel falsch machen, wenn er nur einen dieser Bereiche vernachlässigt. Ein Coach arbeitet strukturiert, geordnet und mit klarem System, um das Potenzial seines Athleten auszuschöpfen. Er kann seinem Schützling wertvolle Tipps geben, die richtig angewendet, die Leistung verbessern. Grundvoraussetzung hierfür ist ein regelmäßiger Austausch von Trainer und Sportler. Denn ein Coach kann nicht in einen Sportler hineinschauen. Nur durch ein ehrliches Feedback vom Athleten kann er auch Verbesserungsvorschläge bringen.

 

Nicht unterschätzt werden darf, dass viele Sportler seit vielen Jahren stets das Gleiche trainieren. Erhaltungstraining ist natürlich wichtig, um bestimmte Trainingseffekte wie die aerobe Ausdauer zu erhalten. Wenn jedoch Leistungsverbesserungen erzielt werden sollen, müssen neben dem Erhaltungstraining immer wieder neue Trainingsreize gesetzt werden. Nur so kann sich der Körper ständig an die jeweils neue Belastung anpassen, was die Basis für die Steigerung der Leistungsfähigkeit darstellt.

 

Ein Trainer bringt also frischen Wind ins eigene Training hinein. Mittels einer gezielten Aneinanderreihung neuer Impulse ist der Athlet stets gefordert. Eine Verbesserung der Leistung ist oftmals die logische Folge. Außerdem kommt der Sportler aus dem Trott des bisherigen Trainings heraus.  Der Einsatz eines Coaches macht Sinn, wenn der Athlet ein neues Leistungsniveau erreichen will. 

 

Des Weiteren muss das angesprochene Erhaltungstraining berücksichtigt werden, um beim Saisonhöhepunkt topfit an den Start gehen zu können. Wenn die entsprechenden Reize nicht immer wieder in einem bestimmten Verhältnis angesetzt werden, geht der damit verbundene Trainingseffekt recht bald verloren. Oft kommt es vor, dass Athleten den ganzen Winter über ein Krafttraining durchführen. Sobald der Frühling ansteht, wird es dann sukzessive vernachlässigt. In vielen Fällen setzen die Sportler das Krafttraining über Monate aus.  Demnach sind viele positive Effekte dieser Form des Trainings bereits nach wenigen Wochen für die Katz, wenn kein Erhaltungsreiz erfolgt.

 

Ähnlich verhält es sich, wenn ein Sportler im Winter an seiner Unterdistanzleistung arbeitet, indem er viele Sprints (z.B. 100 oder 200m) ins Training einbaut, um schneller zu werden. Wenn nicht ein Teil dieser Intervalle im weiteren Saisonverlauf immer wieder trainiert wird, verpufft auch dieser Trainingseffekt. Viele Athleten machen den Fehler, dass sie nach dem Wintertraining nur noch längere Intervalle (z.B. 800-2000m) einbauen und die Sprints von den vorherigen Monaten komplett weglassen. Die Konsequenz ist, dass das volle Potenzial des jeweiligen Athleten nicht ausgeschöpft wird. 

 

Fazit: Ein Coach kann das eigene Training optimieren. Mit einem strukturierten Plan werden individuelle Faktoren berücksichtigt sowie gezielte neue Impulse und Erhaltungsreize gesetzt. Der Trainer kann zusätzlich an weiteren Stellschrauben (z.B. Ernährung) drehen, um den Körper leistungsfähiger zu machen.

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