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Plyometrische Sprünge - Mit Sprungtraining zum Erfolg

Veröffentlicht am 19.11.2015

Beim Ausdauertraining werden hauptsächlich die langsam zuckenden Muskelfasern (sog. Slow-Twitch, Abkürzung: ST) angesprochen. Um jedoch auch die schnell kontrahierenden Muskelfasern (sog. Fast-Twitch, Abkürzung: FT) zu trainieren, sind spezielle Einheiten notwendig. Eine Möglichkeit ist das Sprinttraining, bei dem durch die hochexplosiven Bewegungen die FT-Fasern aktiviert werden. Einen ähnlichen Effekt schaffen die sogenannten plyometrischen Sprünge. Dies sind spezielle Sprungübungen, die v.a. bei Läufern und Radfahrern einen sinnvollen zusätzlichen Trainingsreiz verschaffen können, weil in der Muskulatur durch das oftmals stupide Grundlagentraining nur die ST-Fasern ausreichend trainiert sind.

 

Durch diese Sprünge werden gezielt die FT-Fasern angesprochen. Je mehr Muskelfasern von beiden Varianten in der Muskulatur aktiviert sind, umso belastbarer ist grundsätzlich der Athlet. Die Aktivierung der schnellen Muskelfasern sorgt für einen Kraftzuwachs in der Muskulatur, wodurch ein dynamischer Schritt beim Laufen und ein kraftvollerer Pedaldruck möglich sind. Folglich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Körper die höhere Leistungsfähigkeit in schnellere Laufzeiten oder Radsplits umwandeln kann.  

 

Die plyometrischen Sprünge sollten allerdings wohldosiert eingesetzt werden, um nicht in ein Übertraining zu geraten, da diese sehr belastend für den Körper sind. Muskelkater ist nach der ersten Sprungeinheit keine Seltenheit. Außerdem kann ein relativ großer Muskelzuwachs durch zu häufiges Sprungtraining resultieren, was sich durch den hohen Sauerstoffbedarf negativ auf längere Ausdauerbelastungen auswirkt.

 

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