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Einfluss der Hauptwiderstände auf die Geschwindigkeit

Veröffentlicht am 30.10.2015

Bei Outdoorsportarten wie Radfahren, Laufen, Skilanglauf, Skating, usw. ist der Luftwiderstand der größte Widerstand, der überwunden werden muss, um überhaupt vorwärts zu kommen. Beim Schwimmen ist der Wasserwiderstand der Hauptwiderstand. Der Luftwiderstand steigt im Quadrat an und der Wasserwiderstand im Kubik. Egal in welcher Sportart man schneller werden will, überall ist ein Zeitgewinn nur mit verhältnismäßig mehr Energie möglich. Also für eine um ein Prozent schnellere Zeit, beträgt der energetische Mehraufwand über ein Prozent. Dies muss v.a. in schnellen Ausdauersportarten wie Radsport, Skilanglauf und Inlineskating berücksichtigt werden, denn hier sind die Widerstände aufgrund der höheren Geschwindigkeit im Vergleich z.B. zum Laufen bereits relativ groß. Eine bessere Zeit ist bei gleichbleibenden äußeren Bedingungen und vergleichbarem Material nur mit einem deutlich höheren Leistungszuwachs verbunden.

 

Beispiel: Beim Radfahren muss für eine Geschwindigkeit von 25 km/h eine Leistung von 120 Watt aufgebracht werden. Für das doppelte Tempo (50km/h) reicht jedoch nicht die doppelte Leistung in Höhe von 240 Watt aus. Ein realistischer Wert bewegt sich hier zwischen 400-450 Watt. Aus diesem Grund wird es ab einem gewissen Leistungsniveau immer schwerer noch eine bessere Zeit zu erreichen. Dieses Wissen im Hinterkopf hilft jedem Athleten sich realistischere Ziele zu setzen. Ein erfahrener Trainer kann den Sportler hierbei wertvoll unterstützen.  

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