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Wann macht Low Carb für Sportler Sinn?

Veröffentlicht am 06.11.2015

Low Carb ist momentan in aller Munde. Sehr viele Sportler und Athleten sprechen darüber und für etliche davon bestimmt der Kohlenhydratmangel den Alltag. Doch wann macht die Reduktion der Kohlenhydrate in der Ernährung überhaupt Sinn? Um diese Frage zu beantworten, schauen wir uns zunächst an, wozu Kohlenhydrate überhaupt gebraucht werden. Kohlenhydrate werden vor allem bei intensiven Ausdauerbelastungen benötigt. Der Trainingszustand des Athleten entscheidet hierbei, wann der Kohlenhydratstoffwechsel gegenüber dem Fettstoffwechsel dominiert. Je trainierter ein Sportler ist, umso länger dauert es - bei zunehmender Geschwindigkeit - bis der Körper des Athleten mehr Kohlenhydrate als Fette verbrennt. Um bei gleicher Geschwindigkeit den Fettanteil zu erhöhen, sollte der Körper als Treibstoff wenig Kohlenhydrate zur Verfügung haben, damit dieser lernt sparsam mit den Kohlenhydraten umzugehen.

 

Mit Low Carb lässt sich also der Fettstoffwechsel verbessern. Mit langen Ausdauereinheiten, bei denen eine bewusste Kohlenhydratreduktion während der Belastung erfolgt, wird dieser Effekt verstärkt. Der Fettstoffwechsel ist bei längeren Ausdauerbelastungen (z.B. Marathon oder Ironman) ein leistungslimitierender Faktor und darf auf keinen Fall unterschätzt werden! Gerade hier macht eine reduzierte Kohlenhydratzufuhr bei Grundlageneinheiten auf jeden Fall Sinn. Allerdings sollten die hochintensiven Belastungen im Training mit einer ausreichenden Zufuhr an Kohlenhydraten erfolgen, um die Qualität der Trainingseinheiten zu erhöhen. Gerade wenn der Athlet für relativ kurze Ausdauerbelastungen (z.B. Sprinttriathlon oder 5000m Lauf) trainiert, stehen solche harten Einheiten grundsätzlich häufig auf dem Trainingsplan. Hier ist es natürlich von Vorteil diese Trainings mit gefüllten Kohlenhydratspeichern zu absolvieren, um ein paar Prozent mehr aus dem Körper herauszuholen. Um die Regeneration danach zu beschleunigen, sollten wiederum Kohlenhydrate zugeführt werden, damit bei der nächsten Einheit genügend Treibstoff in den Speichern vorhanden ist.

 

Fazit: Eine Kohlenhydratreduktion hängt von den Trainingszielen ab. Eine Kombination aus kohlenhydratarmer und kohlenhydratreicher Ernährung ist in den verschiedenen Phasen des Trainings sinnvoll. Das genaue Verhältnis sollte ein erfahrener Trainer oder ein Ernährungsexperte, der sportwissenschaftliches Wissen besitzt, festlegen.

 

 

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