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Kürbiskerne als Regenerationsturbo

Veröffentlicht am 22.08.2017

 

KürbiskerneKürbiskerne

 

Was kann ich machen, um mich schnellstmöglich vom Training zu erholen? Diese Frage stellen sich viele Sportler. Eine höhere Belastungsverträglichkeit ist die Folge von einer kürzeren Regenerationszeit. Somit sind Leistungssteigerungen sehr realistisch. Doch warum sollen Kürbiskerne die Erholung beschleunigen? 

 

Kein anderes Lebensmittel enthält mehr L-Arginin (rund 5,1 %). Diese semi-essentielle Aminosäure führt zu einer Gefäßerweiterung. Abbauprodukte wie das angefallene Laktat in der Muskulatur können besser abtransportiert werden. Außerdem können Nährstoffe im Körper effizienter verteilt werden. Der Sportler regeneriert dadurch nicht nur schneller, sondern profitiert auch von einem leistungsfähigeren Immunsystem. 

 

Mit fast 300 mg pro 100 g besitzen Kürbiskerne einen verhältnismäßig hohen Anteil an Magnesium.  Bei der Bildung von Eiweißen spielt Magnesium eine entscheidende Rolle. Somit können zerstörte Teile der Muskulatur nach Trainingseinheiten und Wettkämpfen besser wieder aufgebaut werden.  Des Weiteren können die Kraftwerke der Muskelzellen (Mitochondrien) effizienter arbeiten, wenn genügend Magnesium im Körper vorhanden ist. Zudem wird durch Magnesium der Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel aktiviert, was gerade für Ausdauersportler enorm wichtig ist, da deren Energiegewinnung größtenteils über diese beiden Stoffwechselsysteme abläuft.   

 

Ein weiterer positiver Effekt neben der beschleunigten Regeneration ist der gute Einfluss der Kürbiskerne auf das Herz-/Kreislaufsystem. Der hohe Anteil an ungesättigten Fetten (ca. 35,6 %) ist hierfür die Grundlage. Die gesunden Fette wirken sich gleichzeitig positiv auf die Cholesterinkonzentration im Körper aus.  

 

Die optimale Dosierung der Kürbiskerne hängt vom Trainingsumfang und der -intensität ab. Leistungssportler, die mehrmals täglich trainieren, können durchaus 100 g über den Tag verteilt aufnehmen. Bei Hobbysportlern, die drei bis sechs Einheiten pro Woche auf dem Plan haben, reichen 20-50 g täglich. Eine höhere Menge macht für die Athleten nur Sinn, wenn die Gesamtkalorienbilanz durch die Kürbiskerne nicht negativ beeinflusst wird. Kürbiskerne enthalten bei 50 g immerhin schon rund 300 Kalorien. Bei gleichem Essverhalten würde der Sportler durch die Kürbiskerne bereits im ersten Monat rund ein Kilogramm zunehmen. Also muss der Athlet versuchen, die Zahl der Gesamtkalorien konstant zu halten, um nicht zuzunehmen. In vielen Fällen reicht es hierbei schon aus, den Anteil der Süßwaren in der Ernährung zu reduzieren.  

 

Nährwert-Quelle: http://www.ernaehrung.de/lebensmittel/de/H310000/Kuerbiskern.php

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